W I N T E R T H U R
   -   STADT   IM   WANDEL

Ein neues Fotobuch im Oktober 2006       


Informationen zum Winterthurer Fotobuch

Die beiden traditionellen Postkartenbücher im A5 Format, welche vor längerer Zeit erschienen („Winterthur um die Jahrhundertwende“ Verlag Vogel 1980 und „Winterthur in alten Ansichten“ Peter Niederhäuser Europäische Bibliothek 2002) werden um eine Neuheit bereichert.

Planung

Jan 06 erste Kontakte Druckerei/ Verleger
Mai 06 Entscheid zum Fotobuch
Juni bis August 06 Kontakte zu Sponsoren
3. Oktober Druck Fotobuch
Auslieferung 23.Oktober
Buchvernissage 26. Oktober 06


Preise und Publikationen

Fotopreis Zeitschrift „Eltern“ 1990 Gewinn Fotokamera
Fotopreis Stadt Winterthur Nov 04
Erste A6 Fotobroschüre Winterthur Dez 04 Auflage 100 Stück
Für Stadtpräsident Neuauflage A6 Fotobroschüre,14 Seiten,1000 Stück, Dez 05
Für Stadtmarketing/Tourismus Winterthur Neuauflage Fotobroschüre 8000 Stück, Sept 06
Diverse Fotos im Fotoservice Winterthur (Portal Winterthur)  im Winterthurer Freizeitführer, Titelbild 06, Hotelführer Winterthur Titelbild 04 und 06
Zwei Fotos von Römerholz und Villa Flora für Schweizer Botschaft in Berlin 2x3m für 1. Augustfeier 2006


Aufnahmen

Ab Okt 03 Fotos für Winterthurer Fotowettbewerb
Letzte Fotos für Fotobuch August 06
Im Alltag leichteste Kamera immer dabei, dadurch spontane Aufnahmen möglich (zB. Seite 38, 63, 73, 89, 94, 95)
Die Aufnahmen sind unverfälscht original ins Buch aufgenommen worden. Es wurden keine Retuschen vorgenommen oder Bildausschnitte gewählt. Die Bilder sind nicht verändert worden.


Kameras
:

Sony Cybershot 7.2 Megapixels
Canon PowerShot 8.0 Megapixels 7xoptical Zoom
Nikon D 50 Digitale Spiegelreflexkamera


Finanzierung
:

Aus Eigenmitteln und mittels Sponsoren.
Sponsoren sind folgende: Stadt Winterthur, Kanton Zürich Fachstelle Kultur, Stadtmarketing Winterthur, ESSE Musicbar, Ilamed AG, Mattenbach AG, PricewaterhouseCoopers, Siska Heuberger Holding AG, Sulzer, Vaudoise Versicherungen, Vogel Buchhandlung Winterthur, Wincasa, Zürcher Kantonalbank.
Der Preis des Buches wurde bewusst tief gehalten, damit jeder Winterthurer und im Besondern auch Touristen die Möglichkeit haben sollten, das Buch zu erwerben.


Vorwort

Stadtpräsident Ernst Wohlwend kommentiert die Vorzüge und die Veränderungen der Stadt im Laufe der letzten Jahre. Er weist im Besonderen auf den Aufbruch im Sulzerareal hin. Das kulturelle Leben mit seiner Vielfalt und die Hochschule Winterthur tragen zu einem veränderten Bild der Stadt bei, welches von aussen positiv wahrgenommen und im Buch photografisch festgehalten wird.

 

Texte:

Der Kunsthistoriker Dr. phil. Martin Kraft, welcher viele Jahre als Feuilleton Redaktor beim Landboten in Winterthur arbeitete, kommentiert die Gegenüberstellungen. Seine Texte ergänzen den Gehalt der Bilder und vertiefen die optischen Informationen. 
Eine Bildlegende ergänzt das Buch, sowie einige wissenswerte Details zum Leben in der Stadt.
Die Übersetzung in französisch wird von Hervé Bareau, die englische Übersetzung von David Bowler, geleistet. Sie haben die Freiheit gehabt, in ihrer Sprache die passenden Wortspiele zu suchen. Die Übersetzung mit ihren sprachlichen Finessen bereichert das Fotobuch und macht es nicht nur für Touristen und neue Unternehmungen oder Studierende aus anderen Sprachgebieten attraktiv, sondern auch für sprachkundige und interessierte Winterthurer.

 

Intention

Der neue Fotoband des Verlags Vogel stellt das traditionelle Winterthur dem neuen gegenüber. Winterthur zeigt sich als eine Stadt in Aufbruch, die Veränderungen sind sichtbar.
Das Titelbild vom Sommer 06 zeigt mit fünf Gebäuden diese Wandlungen: Das traditionelle Bahnhofgebäude in der Mitte, umrahmt vom modernen Stadttor und dem Hochhaus „Roter Turm“, dahinter das Spital und der alte Turm der ehemaligen Brauerei Haldengut.
Die verschiedenen Ansprüche an die Ästhetik der Architektur im Wandel der Zeit  werden vielfältig sichtbar zB. prägnant in der Gegenüberstellung des Stadthauses und des „Schwarzen Blocks“ (dem Erweitungsbaus zwei an das Gerichtsgebäude, dem Sitz der Staatsanwaltschaft Winterthur). 
Fotografisch wurden meist Details, Ausschnitte gewählt. Pars pro toto, ein Teil steht für das Ganze. Akzente werden dadurch gesetzt. Der Betrachter komplettiert das Bild aus seiner Erinnerung, er stellt eigene Bezüge dazu her.
Die Bilder wurden thematisch aufeinander bezogen, (zB Kunst im öffentlichen Raum, Musik, Theater, Museen, Alltag, Feste, Wohnen etc.), zugleich sind Ähnlichkeiten in den Strukturen der gegenübergestellten Fotos sichtbar. (zB.Seite 80/81, 58/59, 50/51). Diese Anmutungsqualität bestimmte die Auswahl der Fotos für das Buch.
Details verstärken Bildinformationen. zB Seite 6 wiederspiegeln die roten runden Schirme die roten Hauben der Stadtkirche als herkömmliches Motiv und auf der gegenüberliegenden Seite mitten die eingepackten Rosenbüsche wie zwei Schilftürme den roten Turm ein und geben dem Bild einen modernen, eleganten Touch.

 

Das Fotografieren hat fasziniert, in Bann gezogen und die Stadt auf eine neue Weise erleben lassen. Fotografieren stellt Distanz zum Objekt her und hebt sie zugleich auf. Die Veränderung der Wahrnehmung durch Beschränkung und Suche nach neuen Bildinformationen und Blickwinkeln hat mich in Bann gezogen und hat Fotografieren zu einem sinnlichen und sinnhaften Erlebnis gemacht.       

Maja von Meiss  15.10.06

 

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